Mitte Jänner wateten wir durch hüfthohen Schnee Richtung Knappenwand-Stollen. Es war allerhand Material hochzutragen und Vorbereitungsarbeiten zu leisten, damit wir uns endlich wieder dem Suchen von Epidoten widmen konnten. Trotz sehr harten Epidot-Amphibolit, der als gutes Anzeichen zu deuten ist, gelang es uns nicht, eine Epidot-Kluft zu öffnen. Es zeigten sich nur Zentimeter-breite Byssolith-Spalten, die zum Teil mit Chlorit gefüllt waren. Aber wir lassen uns nicht entmutigen, denn die großen Scher-Flächen müssten eigentlich eine verborgene Kluft anzeigen. Wo sie aber verborgen ist, können wir jetzt noch nicht sagen.
Aber bis man wieder eine schöne Kluft öffnet, können Wochen, Monate oder gar Jahre vergehen.
Aber nur Ausdauer und Hartnäckigkeit, versehen mit etwas Glück, wird zum Erfolg führen.
Wir hoffen, dass wir von diesem in den nächsten Wochen berichten können.
Es grüßen herzlich - die Knappenwandinger Gerhard und Hannes Hofer :-)
26.02.2012