In diesem Frühjahr ergab es sich, dass wir in der Erlbachalm tatsächlich auf Steiner Andi trafen. Und: ihm gefiel die selbe Stelle wie uns :-). Alsbald waren wir uns einig, dass wir sie gemeinsam bearbeiten würden. Es konnten kleinere Bergkristalle und Kristallbruchstücke geborgen werden. Der Traum von einer großen, gemeinsamen Kluft ging allerdings nicht in Erfüllung ;-)
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Anfangs August besuchten wir unsere Fundstelle am Galmihorn. Das unbeständige und regnerische Wetter ließ uns allerdings nicht viel Zeit. Bereits nach 4 Tagen verließen wir die Fundstelle wieder, nachdem sich eine massive Schlechtwetterfront ankündigte. Diese dauerte einige Tage an. Trotzdem konnten wir ein paar kleine Rauchquarzspitzen finden.
Unterhalb des Ödenwinkelgrates im verstürzten Felsgelände konnten wir die größte Quarzader der ganzen Umgebung finden. Zum Glück waren wir die Ersten die bei dieser Quarzader nachschauten, ob eine Kluft verborgen ist. Wir brauchten nur ein paar Felsbrocken entfernen und die Kluftanzeichen waren sofort ersichtlich und führten zu einem immer größer werdenden Hohlraum, der zur Gänze mit Eis gefüllt war. Im Randbereich waren ein paar Stücke aufgetaut die wir bergen konnten - es waren Rauchquarze, deren gesamten Erscheinungsbild eher unansehnlich war: milchig und glanzlos. Einige Rauchquarzspitzen hatten aber hochglänzende und perfekte Flächen. Sie erreichten eine beachtliche Größe bis 35 cm. Im Abstand von einigen Tagen besuchten wir die Kluft immer wieder um zu sehen, ob etwas aufgetaut war. So konnten wir laufend einige Spitzen bergen.
Die Erkundungstour auf den Johannesberg blieb mineralisch recht erfolglos, war aber eine sehr schöne Klettertour mit herrlichem Ausblick auf den Glockner;