In der Nähe einer Schottergrube fanden die damals 12-jährigen Zwillinge dann eigenartige Steine. Dass es keine Quarze waren, erkannten sie auf Anhieb, doch was genau für eine Art, erkannten sie
nicht. "Ich seh´ noch heute vor mir, wie wir ein paar der Klumpen in unser Jausensackerl gepackt und in unseren Rucksäcken verstaut haben", lacht Hannes, "denn vom weiteren Eierschwammerl-Suchen
ließen wir uns dadurch nicht abhalten". Erst am nächsten Tag fiel den beiden dann ein, dass sie ja auch noch Steine mit nach Hause gebracht hatten. "Wir wohnten damals 3 Häuser entfernt von dem
inzwischen verstorbenen Mineraliensammler Breuer Xander und zu diesem sind wir dann mit unserer Ausbeute gegangen", so Gerhard. Der versierte Mineraliensucher hatte natürlich sofort gesehen, dass
es sich um Calzite handelte.
Nun waren die beiden nicht mehr aufzuhalten. Sie durchsuchten Vaters Werkzeugkiste, gingen wieder zu der Stelle und trugen Rucksäcke-voll Calzite nach Hause - sehr zur "Freude" ihrer Eltern, die
nun in der Garage kaum mehr Platz für ihr Auto fanden.
Von dem Tag an wurde das Mineraliensammeln zum Thema Nummer 1 bei den beiden. An jedem Wochenende waren die beiden in den Bergen zu finden. Mit 13 Jahren nahm sie ein Verwandter - Schewitz Adi
aus Neukirchen - mit auf den Elferkogel zu den Rauchquarzfundstellen. Auch ins Gasteinertal durften sie mitgehen. Dort fanden sie tatsächlich kleine Bergkristall-Drusen und waren äußerst
glücklich über diese kleinen Funde. Das Feuer war nun entbrannt!